3.09.2003

Mittwoch, 03.September 03

Gibraltar

Um 04:30 wecken und los, um Abholer Rüdi abzuholen.
Es ist ‘ne stramme Tour durch die Berge einschließlich Berufsverkehrstau in Malaga und Granada. Um 09:00 bin ich in der Almarimar-Marina, wo der VW-Bus auf uns warten soll. Wir finden uns auf dem großen Gelände auf Anhieb, bei der Größe dieser Marina und in Anbetracht des Nebels keine Selbstverständlichkeit.
Er ist schon um 02:00 angekommen und hat trotz Diskothekenlärm gut im Busbett schlafen können. Nach Kaffee und Pipi geht’s wieder zurück.
Rüdi mag keine Autobahn mehr, also die Küstenstrasse, lauter Serpentinen, der Seat ist keine Rennziege, aber gibt sein Bestes. Bei Rüdi werden die Haare büschelweise grau. 4,5 Stunden später erreichen wir Gibraltar. Snacks, Manöverschluck, Auto abgeben, Marina bezahlen und um 15:00 ist es Schluss mit Fußarbeit.

Wir fahren wieder zur See. Die 21sm, gerade auf die andere Seite der Strasse von Gibraltar, nach Afrika sind nicht weit, weil wir ja nun mal hier sind . Ceuta ist ein schmutziger Hafen ohne viel Platz. Wir gehen längsseits am Schiff von dem Extremsegler Norbert Sedlacek, das österreichische Pendant zu Wilfried Erdmann. Mit diesem Schiff ist er nonstop, solo um den Südpol herum. Die Sponsoren sind noch auf dem Schiff draufgemalt. Im Augenblick ist es an eine 7-Mann-Crew verchartert, die sich im Mittelmeer von Hafen zu Hafen treiben lässt.

Unser Landgang fällt nicht lang aus. Es gibt nichts Besonderes in dieser stark arabisch geprägten spanischen Enklave zu entdecken. Die Lokale sind entweder zu fein oder zu einfach. An der Schinkenplatte in dem Uferpromenaden-Bistro nimmt auch ein junges Kätzchen dran teil. Um 23:00 sind wir wieder an Bord.

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