Von Ceuta nach Fuengirola
Die Nacht schlafen wir tief und fest. Der Tag vorher war heftig.
Auch österreichischer Heimatgesang unseres Mutterschiffes stört nicht besonders. Unser Frühstück um 10:00 wird kurz unterbrochen, um das Päckchen zu entwirren und unsere Alpenjodler-Nachbarn rauszulassen. Wir nehmen ihren Platz ein, frühstücken in Ruhe zu Ende und gehen duschen. Auch die Waschanlagen rufen nicht nach Wiederkehr.
Geduscht wird kalt und Haken hinter Ceuta.
13:00 los. Der Wind ist eher schwach, reicht aber mit dem großen Spi für gut 6kt. Der Strom schiebt noch ein bisschen mit. Viel Schiffsverkehr in Richtung Atlantik. Eigentlich wollen wir nach Pta del Este, das sind noch viel Meilen, da wir aber träge und nicht auf der Flucht sind, ändern wir den Kurs auf Fuengirola.
Diskothekenmeile, Rummel, Rudi will unterhalten sein.
Um 23:00 nach Fischerboot- und Stellnetz-Slalom kommen wir an. Schiff abschließen und an Land ins Getümmel. Die Pier ist abgeschlossen. Wie die Affen hangeln wir uns 3m am Stahlgitter entlang in die Freiheit. Kneipe an Kneipe, meilenlang. Wir entscheiden uns für indischen Curry. Den gibt’s spicy, muy spicy, muy muy spicy und muy muy muy spicy. Ein muy lassen wir weg, trinken zwei große Bier dazu und trotzdem brennen die anderen beiden muy am nächsten Tag auf Klo enorm.
