9.04.2004

Von Ludwigshafen nach Germersheim

Samstag , 4.9.04 Rheinkilometer 419 bis 383.

Viertel nach 06:00 heißt es Reise, Reise, aufstehen, 06:40 Leinen los, Kaffee kochen, Siegrids leckeres Früchtebrot dazu, der Sonnenaufgang über dem Großkraftwerk Mannheim schafft die Kulisse.

Rechts und links jede Menge Angler. Wir halten schön rechts, bei ungefähr 3,5 m Wassertiefe, grüßen zwei Angler an der Einfahrt zum Altriper Altrhein, da tut’s einen Schlag, der Schiffssteven zeigt zum Himmel, wir sitzen auf einer Buhne. Voll zurück und wir sind wieder frei. Bodenbretter hoch, kommt Wasser irgendwo ? Nee, Glück gehabt, war „nur” Kieselsand. Keine Tonne weit und breit, wir waren wohl zu verwöhnt bisher. Ab jetzt wird auf Geschwindigkeit verzichtet, immer nur auf der 3 m Linie entlang, keine Experimente!

Speyer mit seinem imposanten Dom taucht auf und verschwindet wieder hinter den Rheinbrücken, rechts auf der Pfälzer Seite Insel Flotzgrün, auf der rechten Seite Insel Korsika bei Rheinhausen, so heißt es da bei den Gelbfüßlern wirklich! Im Bereich des Kernkraftwerkes Philippsburg muss mit Nebel gerechnet werden, heißt es im Rheinbuch. Bei dem herrlichen Wetter heute jedenfalls kein Nebel weit und breit.

Rheinkilometer 385, wir biegen in den Hafen von Germersheim ein, vorbei am Motorboot-Club und am Container-Terminal, ganz hinten am Hafenende ist der Segelclub von Germersheim. Merry Mary kann ihresgleichen jetzt jede Menge Geschichten erzählen. Am Steg werden wir schon von Mary und einigen Club-Mitgliedern erwartet. Heckanker raus und den Dampfer ordentlich festgetüdelt, herzliche Begrüßung und Manöverschluck.

Das war das Ende einer wunderbaren Dienstfahrt. Schluss mit lustig, an die Arbeit !

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