18.07.2007

La Gomera, am 18.07.07

Nach dem Aufstehen geht es weiter mit Flüge umbuchen, neue Flüge buchen, Mietwagen abgeben, Mietwagen für die Flugplatztransporte neu bestellen, Liegeplatz ändern und verlängern, nebenbei Frühstück machen, Tagesplan ausarbeiten, etc.. Der Vormittag ist rum, als wir endlich die Landleinen los machen und per Boot für die Tagestour nach Playa Santiago aufbrechen. Wir sind hinter der Windlinie, da wo für Wind und Welle die Sicherung rausgedreht wurde. Nix mit segeln, nur der Volvo schiebt. Nach gut einer Stunde laufen wir in den Hafen von Santiago ein. Hier steht ein mächtiger Schwell, aber mit langen Land-Leinen geht es für eine Stunde. Es ist schön und ruhig hier in Santiago.

Haben wir da eventuell was vergessen ???

Schnell wird noch das Großsegel eingerollt, bevor wir endgültig aufbrechen, in die nette Hafenkneipe ziehen und uns zum Bier eine Kleinigkeit zum Essen bestellen. Wir hören von der Bedienung, einem jungen Gomeraner, der 5 Jahre in Berlin lebte, dass die Insel zum größten Teil schon im Besitz eines Norwegers ist, dem Fred Olsen, der auch die Fähren nach Teneriffa betreibt. Wenn wir hier was erwerben wollten, müssten wir mit Fred mal ein ernstes Wort reden.

Zunächst will die Jugend jedoch tauchen und schnorcheln. Klar vorn und achtern, ab in die nächste Badebucht, ankern, Tauchkompressor klar machen und ab ins Wasser. Leckere Spagetti von Maria verkürzen den Heimweg.

Am neuen Liegeplatz wartet nach dem Funkanruf schon der Hafenkapitän, um die Leinen anzunehmen. Reine Routine mittlerweile.

Für den Absacker gehen die alten Semester die 200 Höhenmeter über steile Treppen und Straßen zum Parador-Hotel hoch.

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