San Sebastian, La Gomera
Gestern morgen haben wir dann einklariert, Liegegebühr für 3 Monate bezahlt, Mietwagen für die Conquistation besorgt, gut gefrühstückt, geduscht, so zu sagen, den Weg zurück in die Zivilisation gefunden. Mit dem Weg rund um die Insel und in den Naturpark hatten wir dann wieder Wetterprobleme. Die Wolken hängen tief und die Obergrenzen sind zu hoch. Die schönen Aussichten sind im Nebel, oder sind es Wolken? Am höchsten Parkplatz des Nationalparks kann man zu Fuß noch höher. Ein echter Entdecker muss sich quälen können. 400 Höhenmeter gilt es zu bezwingen. Der Einsatz der Muskulatur von Oberschenkel und Wadenbeinen lohnt sich, mit den letzten 100 Höhenmetern kommen wir oben aus den Wolken raus und sehen die Berge von la Palma und Teneriffa. Ein grandioser Ausblick.
Die weiteren Inselbesichtigungen erfolgen heute nach den Standard-Ritualen in den Hygiene-Räumen.Keine Wolke am Himmel, jeder Aussichtspunkt verschlingt Speicherplatz für Video und Kamera. Die bizarren Bergformationen begeistern immer wieder.
Das ganze wird getoppt durch den Besuch einer Kochschule, direkt am Felshang hoch über Valle Gran Rey. Ein tolles Essen mit einem tollen Ausblick. Absolutes Highlight, aber so viel, dass das warme Abendessen durch Marias leichten Tomatensalat ersetzt wird.
Die Seereise Nr.10 ist damit erfolgreich abgeschlossen und verklart, das normale Rentnerdasein wird mit Segelwaschen und Windpilot-Reparatur eingeläutet.
Peter und Karin haben morgen noch einen Urlaubstag und treten dann uebermorgen ihre Heimreise an.
