Archiv für 04.2009
Von Martinique nach Les Saintes am 27.04.2009
Von Anse Mitan nach Les Saintes, am 27.04.2009
Am 24.04. sind wir für 2 Tage in die Marina Point du Bout gefahren, um nach 6 Wochen mal wieder Frischwasser zu bunkern, das Schiff zu entsalzen, Mietwagen besorgen, zum Friseur gehen, etc. Die Friseuse fragt mich, wie ichs denn gern geschnitten hätte. Kurz, sag ich, oben auch? Klar, oben auch. Ihr wild entschlossener Gesichtsausdruck hätte mich stutzig machen sollen. Nun sieht mein Kopf aus, als hätte ich ihn 3 Tage nicht mehr rasiert. Macht nix, ich muss ja erst in 4 Wochen wieder unter die zivilisierte Menschheit.
Als wir durch die Marina gehen, sehen wir das Segelboot „ Cotton „ , das Regattaschiff, was wir auf See getroffen und von dem wir so schöne Fotos haben. Es ist zu verkaufen, haben wir ihn denn sooo frustriert?
Vorgestern am 25.04. hab ich abends Maria mit dem Leihwagen zum Flugplatz gebracht. Buchführung, Post, Bankkonten und all so was sind mal wieder dran. Vorher haben wir mit Rainer, Birgit und Bordhund von SY Elsa eingekauft und haben uns die Bucht von St.Pierre von Land her angesehen.
Geschrieben von: Ernst am 28.04.2009
Anse Mitan, Martinique 22.04.2009
Anse Mitan, Martinique 22.04.2009
Nach einem superschönen Segeltörn ( so wünsch ich mir unseren Rückweg über den Atlantik) von St.Lucia nach Martinique sind wir wieder in der Bucht von Mitan vor Anker. Hier ist es nicht so überfüllt wie in Le Marin, finden wir, Fort de France ist mit der Fähre in 15 min zu erreichen und in dem Marinadorf gleich gegenüber gibt es alles, was man so braucht.
Der letzte Hurrikan hat die Versorgungsplattform der Bucht, wo man früher Rumcocktails, Gas und Diesel bunkern konnte, in die Bucht gepustet. Die ganzen Aufbauten dieser Plattform liegen hier noch verstreut im Wasser. Beim ersten Ankermanöver landet unser Anker auf einem Teil des Daches und muss entsprechend wiederholt werden. Die Elektrik des Ankermotors streikt, als wir den Anker aufholen wollen. Zum Ankerholen brücke ich das Relais mit einem Stück Draht, später finden wir den Fehler in einem losen Kabelschuh. Beim 2.Versuch liegt der Anker nicht weit weg von einer Holzwand, aber hält. Unter dieser besagten Plattform haben sich riesige Fischschwärme verzogen, selbst beim Schnorcheln schwimmst du mitten durch dichte Fischwolken hindurch. Der Zugang zu der Plattform ist zerstört, so dass kein Angler diesen Frieden stören könnte, eine kleine natürliche Fischfarm sozusagen.
Geschrieben von: Ernst am 25.04.2009
Rodney Bay, St.Lucia am 18.04.2009
Am 14.04. hat Maria, nach 13 Stunden Schlaf, ihre Rekonvaleszenz für beendet erklärt und nimmt nun wieder am normalen Leben Teil. Dies bedeutet zunächst, die Rum- und sonstigen Vorräte in Bequia aufzufüllen, auszuklarieren, Geldbestände an entsprechenden Automaten aufzufüllen, Obst und Gemüse einzukaufen und dann in Ruhe der karibischen Hektik beim Kaffee zuzusehen. Es ist, wegen der Regatta viel los und so folgen wir dann Rudis Rat, nicht direkt nach St.Lucia zu fahren, sondern Zwischenstation in Wallilabou auf St.Vincent, der überall verrufenen Insel, zu machen. Es sind ja nur ca. 19 sm von Bequia dahin. Wir segeln wie schon auf der Hinreise wieder an wunderschönen Buchten der Insel St.Vincent vorbei, ohne dass dort irgendwo ein Segelboot drin liegen würde und kommen nach gut 3 Stunden herrlichsten Damensegelns in Wallilabou an. Rudi und die Seinen sind schon da, jede Menge Boatboys auch, einer zum Leinenbelegen, einer zum Schmuckverkaufen, einer für Obst und Gemüse und jeder will seinen Obulus, es läppert sich. Die Reisegesellschaft wird zu uns zum Cuba Libre eingeladen, da wird es wieder lustig.
Geschrieben von: admin am 20.04.2009
Admirality Bay, Bequia am Ostermontag 13.04.2009

Happy Island, Clifton Harbour
Admirality Bay, Bequia am Ostermontag 13.04.2009
Samstag, nach der Taxiboat-Party wurde sich erholt, man musste ja Kräfte sammeln für Rudis Geburtstag. Die Zeit wurde genutzt, um Berichte und zugehörige Fotos ins Netz zu stellen, den Bart vom Mann ( easy und routinemäßig ) und den vom Schiff ( echte Knochenarbeit ) mal wieder zu entfernen. Wir müssen jetzt nach 3 Jahren dringend mal wieder einen neuen Unterwasseranstrich draufpinseln. Mal sehen, ob die Rodney Bay Werft auf St. Lucia noch einen Termin frei hat.
Geschrieben von: Ernst am 14.04.2009
Petit St.Vincent ( PSV ) , vor Anker am 08.04.2009
Bevor wir von den Tobago Cays losfahren, will ich doch noch mal an das Außenriff. Ich fahr mit dem Dingi so weit es geht nach vorn, mach es an einer Boje fest und such mir einen Schnorchel-Weg durch die Korallen. Als ich dann am Außenriff ins Tiefwasser komm, schwimmt mir ein Hai entgegen. Du bist als Schnorchler ja ziemlich unbeweglich, immer von dem kurzen Luftrohr an der Leine geführt, kannst dich nicht, wie mit der Flasche, irgendwo mit dem Rücken an den Felsen lehnen und alles locker an dir vorbeiziehen lassen, nee, du wirst noch dazu von der Brandung entweder raus getrieben, oder irgendwo gegen geschleudert. Na ja, als ich die Kamera dann endlich fertig hab, ist der Kollege verschwunden. Genau so groß ist der Baracuda, 1,5 bis 2 m lang, der sich äußerst interessiert mein Elend da in der Brandung ansieht. Haie machen mir keine Angst, aber der da ist ein anderes Kaliber, ich ziehe also die weiße Flagge auf und den geordneten Rückzug an. Die Bilder sind natürlich alle nichts geworden, das war ja klar.
Geschrieben von: admin am 14.04.2009
Clifton Harbour, Union Island, am Karfreitag, 10.04.2009
Clifton Harbour, Union Island, am Karfreitag, 10.04.2009
Das Nobel-Restaurant auf Petit St.Vincent haben wir nun doch nicht mehr getestet. Bei unserem Barbesuch am Nachmittag treffen wir Colin aus der Bar in Canouan wieder. Colin ist Architekt aus London, der sich auf Grenada ein Haus baut und gerade mit seiner Familie für 2 Wochen durch die Grenadinen segelt. Veronique, seine Frau, ist Französin und so parliert man englisch und französisch bei Rum-Punsch und Marguerita und merkt den Alkohol erst bei der Dingi-Rückfahrt im Dunkeln. Wir haben noch Verderbliches, das weg muss, Tomaten-Gurkensalat mit Sardinen und Ziegenkäse, dazu frischer Bordeaux, also fällt das Restaurant aus.
Morgens dann der tägliche Riffbesuch, aber danach wird der Anker wieder aus dem Wasser gezogen, wir haben ja gesellschaftliche Verpflichtungen auf Union Island. Am Freitag, heute, das Osterfest der Taxiboat-Association mit Buffet und allem Komfort im Clifton Hotel, geht um 19.00 los und am Sonntag dann Rudis 50ster Geburtstag auf Happy Island, eine Bar auf einer 50m2 großen Sanddüne, keine 100 m weit weg von unserem Ankerplatz auf dem Riff.

Happy Island
Geschrieben von: Ernst am 11.04.2009
