Am 06.01. so um 16.00 laufen wir dann, ordentlich ausgeschlafen, wieder aus dieser wunderschönen Bucht von Echappeebelle aus. Es ist ja nicht weit bis Port Williams. Der Wind kommt wie immer meistens von vorn, aber dies Schiff hat 2 starke Maschinen, für dieses Revier ideal. Um 19.45 sind wir wieder fest im Päckchen am alten Versorgungsfrachter.
Die frühere Messe dieses Frachters ist heute eine Bar und macht so um 22.00 herum auf. Wir haben ja was zu feiern und andere Schiffsbesatzungen wohl auch. Ich kann mich noch schwach an den Flughafenkontroller erinnern, auch noch an ein paar Bretonen, die mit ihrem 9 m langen Segelboot hier her gekommen sind. Die Landung auf dem Tisch, die der Flughafenkontroller zu späterer Stunde hingelegt hat, war nicht ganz gelungen. Das Fahrwerk war nicht ausgefahren. Eine harte Landung so zu sagen. Gott sei Dank war es ja auch für uns kein weiter Weg zum Bett.
Der heutige Tag fängt früh an. Der Innenlieger unseres Päckchens will um 07.00 raus, Richtung Kap Hoorn. Das bedeutet viele Manöver, Leinen lösen und holen, über Schiffe klettern usw. Dabei ist der gestrige Abend noch gar nicht so lange her. Irgendwie gelingt dennoch alles zu aller Zufriedenheit und man kann danach wieder ruhen.
Den Rest des Tages verbringen wir mit Routenplanung bei der Navy, sie wollen über alles informiert sein und erlauben auch nicht alles, was man so will, und mit einem Stadt- und Museumsbesuch. Internetanschluss findet man in einem Kolonialwarenladen der alten Zeit, da stehen auch 3 Computer, nicht die neusten, die Prozessoren sind wohl schon 10 Jahre alt, der Geschwindigkeit nach zu urteilen. Die Bildübertragung dauert pro Bild ca.10 min. Ich geb es nach drei Bildern auf, weil sich auch das Programm nach einer Weile abmeldet. Sie folgen irgendwann, wenn ich wieder mal cybern kann.
